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BusSchule

Verkehrserziehungsprojekt der rebus Regionalbus Rostock GmbH

Täglich nutzen ca. 14.500 Schüler die Schulbusse der rebus Regionalbus Rostock GmbH. Das seit vielen Jahren bestehende Projekt sorgt seither für mehr Sicherheit auf dem Schulweg und in den Bussen.

Lehrer der Klassen 1 und 2 sowie der Vorschulen können ihre Klasse für die Busschule anmelden. Nach Terminvereinbarung kommen unsere rebus-Buschullehrer mit einem Fahrzeug vor Ort vorbei und führen die Busschule mit den Klassen durch.

Informationen zur Anmeldung:

  • Anmeldung für Schulen oder Kindertagesstätten
  • Lehrer der Klassen 1 und 2 sowie der Vorschulen können sich per E-Mail unter busschule@rebus.de oder direkt über das Formular mit folgenden Angaben für die Busschule anmelden:
    • Name und Ort der Einrichtung
    • Anzahl der Kinder und Betreuer
    • Alter der Kinder

Die rebus-Busschullehrer vereinbaren dann umgehend einen Termin vor Ort.

Verhalten am Bus

Aufstellen an der Haltestelle

Bildet zum Einsteigen möglichste eine Reihe die parallel zum Bus verläuft, denn

  • bei kleinen Flächen reicht der Platz nicht aus
  • Radfahrer und Fußgänger werden nicht behindert
  • Der Busfahrer überblickt die wartenden Schüler
  • Es besteht keine Gefahr, dass vorn stehende Schüler auf die Fahrbahn gedrängelt werden.

Warten an der Haltestelle

Beim Warten an der Bushaltestelle solltet ihr einen Sicherheitsabstand von einen Meter zum Bordstein einhalten. So kann der Busfahrer gefahrlos an die Haltestelle fahren und problemlos die Tür öffnen.

Lauft bitte nicht herum oder drängelt, damit kein Schüler auf die Fahrbahn gerät.

Einsteigen in den Bus

Nachdem der Bus in die Haltestelle eingefahren ist und die Türen vollständig geöffnet sind, könnt ihr in den Bus einsteigen und einen Sitzplatz suchen. Steigt bitte der Reihe nach ein und zeigt dem Busfahrer eure Schülerzeitfahrkarte.

Bitte steigt zügig in den Bus ein, ohne dabei zu drängeln oder zu schieben. So geht das Einsteigen wesentlich schneller und auch angenehmer vor sich.

Sicherheitseinrichtungen der Türen

Die Türen der Busse blockieren bei Gegendruck automatisch. Wartet also am besten mit etwas Abstand zum Bus, bis die Türen vollständig geöffnet sind und steigt dann ein.

In Notfallsituationen

Der Nothammer

Nach einem Unfall kann der Nothammer Leben retten, denn ohne ihn ist es kaum möglich, die Scheiben einzuschlagen.

Der Diebstahl von Nothämmern führt deshalb zu gefährlichen Situationen, wenn im Falle eines Unglücks der Ausstieg aus dem Bus nicht möglich ist.

Die Seitenscheiben der Omnibusse bestehen aus sogenanntem Sekurit-Glas, welches Verletzungen an den Bruchstücken verhindert.

Der Nothahn

Er befindet sich über oder neben den Türen. In Notfällen wird nach Entfernung der Schutzabdeckung der Nothahn in Pfeilrichtung gedreht. Dabei ertönt ein Signal, um den Busfahrer auf ein eventuell missbräuchliches manuelles Öffnen der Schutzabdeckung aufmerksam zu machen.

Notausstieg durch die Dachluken

Falls nach einem Unfall der Bus auf der Seite liegt, ist ein Notausstieg durch die Dachluken möglich. Hierzu müssen die roten Griffe an den Dachluken gezogen werden, die Luken lassen sich dann einfach nach außen herausdrücken.

Die Notfalleinrichtungen sind nur im Notfall zu benutzen.

Dies bedeutet: ausschließlich in akuten Notsituationen gestattet. Ein Notfall liegt vor, wenn eine unmittelbare Gefahr für die Gesundheit der Fahrgäste oder des Fahrpersonals besteht.

Bei unbefugter oder rechtswidriger Betätigung der Notfalleinrichtungen müssen Sie mit Konsequenzen wie folgt rechnen:

Schadenersatzforderungen:

Die haften für alle daraus resultierenden Kosten. Dazu gehören Einsatzkosten der Polizei oder Rettungsdienste, Kosten durch Fahrtausfälle und Verspätungen sowie die Kosten für die Wiederherstellung der Betriebsbereitschaft des Fahrzeugs.

Strafanzeige:

Missbrauch von Notrufen und Nothilfemitteln ist eine Straftat (§ 145 StGB) und kann mit Geldstrafe oder Freiheitsstrafe geahndet werden.

Beförderungsausschluss:

Die missbräuchliche Nutzung führt zum sofortigen Ausschluss von der Fahrt und kann ein dauerhaftes Beförderungsverbot (Hausverbot) zur Folge haben.

Anmeldung Busschule